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Naturfreunde Alpinistengilde

Naturfreunde Alpinistengilde
Martin Edlinger
Viktoriagasse 6
1150 Wien
Tel: 01/892 35 34-34
Email: martin.edlinger@naturfreunde.at

NATURFREUNDE TIPPS

Erdbebenhilfe für Nepal - bitte unterstütze uns dabei mit deiner Spende!

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Bereits seit 2 Jahren sind die Naturfreunde NÖ gemeinsam mit der Hilfsorganisation Children of the Mountain in Nepal (Bergdorf Tandrang) tätig, um den Menschen dort zu helfen. Jetzt, nach der Erdbebenkatastrophe soll diese Hilfe verstärkt und erweitert werden.

In memoriam Sepp Larch, Erstbesteiger des Gasherbrum II

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Mit großer Betroffenheit geben die Naturfreunde Österreich bekannt, dass Sepp Larch, Erstbesteiger des Gasherbrum II und Alpinistengilde-Mitglied, am 7.10.2011 im Alter von 81 Jahren in Weyer verstorben ist.

Richtlinien für die Alpinistengilde der Naturfreunde Österreich

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Die Alpinistengilde ist eine selbständige Fachgruppe innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Bergsteigen des Gesamtvereines Naturfreunde Österreich. In ihr sollen alle jene Mitglieder erfaßt werden, die überdurchschnittliche alpine Leistungen erbringen.

Ansuchen um Aufnahme in die Alpinistengilde

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Wenn auch Sie großartige, bergsteigerische Leistungen erbracht haben und Sie gerne in die Alpinistengilde aufgenommen werden möchten, so finden Sie hier zum Downloaden das erforderliche Ansuchen.
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© Manfred Posch
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© Manfred Posch

Bergfahrt Bolivien

Nach 30-stündiger Anreise kamen wir endlich in La Paz an und freuten uns schon darauf, die dortige Bergwelt zu entdecken

Unsere Gruppe bestehend aus einem Steirer und fünf Kärntner/innen machte sich auf nach Bolivien, um die schönsten Gipfel in Bolivien zu erklimmen.

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Nach drei Tagen am Titicacasee (Copacabana, Bootsfahrt, Sonneninsel) war die Condoririgruppe unser erstes Bergziel. Eine Woche verbrachten wir dort.

 

Der erste Gipfel war der Pico Austria (5360m),ein guter Aklimationsberg. Am nächsten Tag gings zum Pequeno Alpamaya. Um auf diesen Berg zu kommen, muss man vorher über den Taria(5240m), der ein eigenständiger 5-Tausender ist. Danach gings über den schönen Südwestgrad(50 Grad) auf den Gipfel des Pequeno Alpamaya(5375m). Nach einem Rasttagbestiegen wir den Hauptgipfel der Condoririgruppe, den Cabeza del Condor (5648m). Um auf den sehr ausgesetzen Gipfelgrat zu kommen, musste man vorher ein bis zu 65 ° steiles Couloir durchsteigen. Nach 6-stündigem Aufstieg standen wir am Gipfel des Matterhorns von Bolivien. Trotz des schwierigen Abstiegs waren wir glücklich diese geniale Grattour gemacht zu haben.

 

Nach der erfolgreichen Woche in der Condoririgruppe (Besteigung von 4 5-Tausendern) gings für 2 Tage nach La Paz zurück. Unser nächstes Ziel war der Huayno Potosi (6088 m). Vom Zongo-Pass aus ging es ins Campo Alto Roca, eine aus Stein gebaute Bergsteigerhütte, von der wir nachts um 2.30 zum Gipfel aufbrachen. Bei Sonnenaufgang und eisiger Kälte erreichten wir den extrem schmalen Gipfelgrat und standen kurz danach am Gipfel.

 

Unser letztes Ziel war der Illimani mit 6439 m. Nach 5-stündiger Fahrt und kurzem Aufstieg kamen wir im schön gelegenen Basislager an. Über sumpfige Hochflächen und steilen Gratrücken ging es am nächsten Tag zum Hochlager Nido de Condores (5500 m). Um 3 Uhr starteten wir los Richtung Gipfel, wieder begleitete uns bittere Kälte (-25°). Nach dem Bezwingen der Schlüsselstelle, eine 50° steile Flanke erreichten wir mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen den Gipfel. Nach mühsamen Abstieg kamen wir am Abend im Base Camp an.

 

Meine Freunde und ich waren sehr glücklich alle geplanten Bergziele bei bestem Wetter und Verhältnissen erreicht zu haben. Als letztes Highlight war eine Mountinbiketour geplant und zwar die berühmt-berüchtigte Death-Road,vom La Cumbre Pass gings 3400 Hm und 64 km hinunter nach Yolosa. Auch diese Downhilltour war ein tolles Erlebnis. Diese Reise war eindrucksvolles Erlebnis für uns alle.

 

(Bericht: Manfred Posch, Naturfreunde Breitenau)