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Naturfreunde Alpinistengilde

Naturfreunde Alpinistengilde
Martin Edlinger
Viktoriagasse 6
1150 Wien
Tel: 01/892 35 34-34
Email: martin.edlinger@naturfreunde.at

NATURFREUNDE TIPPS

Erdbebenhilfe für Nepal - bitte unterstütze uns dabei mit deiner Spende!

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Bereits seit 2 Jahren sind die Naturfreunde NÖ gemeinsam mit der Hilfsorganisation Children of the Mountain in Nepal (Bergdorf Tandrang) tätig, um den Menschen dort zu helfen. Jetzt, nach der Erdbebenkatastrophe soll diese Hilfe verstärkt und erweitert werden.

In memoriam Sepp Larch, Erstbesteiger des Gasherbrum II

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Mit großer Betroffenheit geben die Naturfreunde Österreich bekannt, dass Sepp Larch, Erstbesteiger des Gasherbrum II und Alpinistengilde-Mitglied, am 7.10.2011 im Alter von 81 Jahren in Weyer verstorben ist.

Richtlinien für die Alpinistengilde der Naturfreunde Österreich

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Die Alpinistengilde ist eine selbständige Fachgruppe innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Bergsteigen des Gesamtvereines Naturfreunde Österreich. In ihr sollen alle jene Mitglieder erfaßt werden, die überdurchschnittliche alpine Leistungen erbringen.

Ansuchen um Aufnahme in die Alpinistengilde

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Wenn auch Sie großartige, bergsteigerische Leistungen erbracht haben und Sie gerne in die Alpinistengilde aufgenommen werden möchten, so finden Sie hier zum Downloaden das erforderliche Ansuchen.
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© Peter Ehrengruber
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© Peter Ehrengruber
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© Peter Ehrengruber
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© Peter Ehrengruber

Bigwall-Klettern in Kirgistan

Im Sommer 2016 durften wir (Peter Ehrengruber und Babsi Vigl) einen Monat in der Karavshin-Region im Pamir-Alai-Gebirge in Kirgistan verbringen.

Unser Ziel waren die großen Granitwände dort, die wir - soweit die Bedingungen dies zuließen - in möglichst freier Kletterei besteigen wollten. Allerdings hatten wir unsere Rechnung ohne das launische kirgisische Wetter gemacht!


Nachdem sich der normalerweise 3-tägige Anmarsch aufgrund eines Schlechtwettereinbruchs unfreiwillig verlängerte, standen wir dann endlich im Basecamp und legten die Köpfe in den Nacken. Unser erster Versuch in der steilen Nordwestwand des Asan (4230m) endete jedoch leider nach drei Tagen in Gewittern und Hagel. Kein optimales Freikletterwetter! Voll motiviert und ausgeruht hatten wir eine Woche später mit optimiertem (sprich: leichterem) Gepäck etwas mehr Glück, und nach zwei Tagen genialer und anspruchsvoller Kletterei standen wir bei bestem Wetter auf dem Gipfel. Generell lässt sich das Klettern dort nur schwer mit dem Klettern in den Alpen vergleichen...die Touren wurden allesamt in kompromissloser russischer Technokletterei erstbegangen und von durchgerosteten russischen Mini-Standhaken, fremden Schwierigkeitsbewertungen und nur ungefähren Routenbeschreibungen sollte man sich nicht einschüchtern lassen!


Alles in allem aber eine unglaublich schöne Gegend mit super Kletterei in absoluter Einsamkeit und unter hochalpinen Bedingungen - Kirgistan hat uns sicher nicht zum letzten Mal gesehen.

 

Bilder und Text Peter Ehrengruber